Beiträge von Maria1989

    Lechuga hatte ihren ersten Wellnesstag...

    Ich habe Sie das erste Mal gewaschen, seitdem Sie bei mir ist. Es wurde mal dringend Zeit und mittlerweile vertraut Sie mir soweit, dass wir den Versuch starten konnten.

    Ich rief Sie und Sie kam schwanzwedelnd ins Badezimmer. Ich hob Sie in die Badewanne, dass war völlig in Ordnung für Sie.

    Als ich das Wasser anstellte, stieg die Spannung merklich, es war ihr unangenehm aber Sie hatte entgegen meiner Erwartung keine große Panik.

    Also fing ich langsam an Sie zu waschen. Das einmassieren des Shampoos fand Sie gut und die Anspannung löste sich. Das auswaschen fand Sie wieder nicht ganz so toll, ließ es sich aber gefallen.

    Im Anschluss rubbelte ich Sie etwas trocken und da es bei mir sehr Fusskalt ist, werden meine Hunde zumindest etwas "angeföhnt" ... Also auch Lechuga. Was Sie schlimm fand war das Geräusch. Aber Sie meisterte es gut. Sie ließ mich alles machen, war zwar angespannt aber es war in Ordnung. Das hatte ich wirklich viel schlimmer erwatet.

    Dann bekam Sie einen "Bademantel" an und wir gingen zur Pediküre über. Das Krallen schneiden stört Sie in keinster Weise. Dann hab ich noch Zähne und Ohren kontrolliert und dann bekam Sie einige Leckerlis und ganz viel Lob. Das nahm ihr die Anspannung und Sie war wieder ganz locker wie immer.

    Als Sie dann vollends durchgetrocknet war hab ich Sie noch etwas gebürstet. Das gefällt ihr nicht so, aber Sie lässt es über sich ergehen. Damit war der Beautytag dann beendet.


    Fazit: Wenn es nach ihr geht braucht Sie es nicht. Allerdings lässt Sie sich alles gefallen und ist zumindest nicht panisch dabei.


    Wieder mal ein Erlebniss und ein Schritt wo ich sehr stolz auf die Maus bin 😍

    Lechuga hat in der letzten Zeit, in meinen Augen, sehr große Fortschritte gemacht.

    Ich denke das ist auch dadurch bedingt, dass Sie sich nach ihrer Op auf mich einlassen musste. Sie hatte einen Stofffetzen gefressen, der den Darm verschlossen hatte. Das musste operativ entfernt werden. Lechuga ist vollständig genesen und hat dadurch keine Beeinträchtigungen!


    Hier hat Sie gemerkt, dass Menschen ihr nicht grundsätzlich was Böses wollen. Seit dieser Zeit ist Sie mir gegenüber sehr aufgeschlossen. Kommt und fordert Streicheleinheiten, springt an mir hoch wenn Sie ihr Leckerli haben möchte, schläft neben mir im Bett und orientiert sich in neuen Situationen an mir... Endlich. Ebenso wenn wir Besuch bekommen. Sie sucht dann meine Nähe und die Bestätigung von mir das nichts passiert. Wenn der Besuch Sie dann einfach ignoriert, kann Sie sich sogar recht entspannt im selben Raum aufhalten obwohl Sie die Wahl hätte sich zurückzuziehen.

    Wir hatten nun schon 2 mal längeren Besuch von einer Freundin mit einem 1 jährigen Kind. Anfangs fand Lechuga das sehr beängstigend. Das wurde aber von Tag zu Tag besser. Sodass Sie freiwillig und schwanzwedelnd mit im selben Raum sein konnte. Vor kurzem noch absolut undenkbar! Auch hat Sie meiner Freundin die Hand abgeleckt und Sie konnte Lechuga vorsichtig streicheln, wobei Lechuga von sich aus auf Sie zugegangen ist. Und zu meiner größten Überraschung konnte Sie am Ende ihrer Besuchs (am 5.Tag) ohne meine Anwensenheit mit Lechuga Spazieren gehen... Zusammen mit dem Rudel und ihrem Kind im Kinderwagen wo Lechuga brav und ruhig nebenher lief. Das war wirklich überwältigend für mich. Solch riesige Fortschritte, ich bin sehr stolz auf Sie.


    Auch ist Sie im Alltag mittlerweile total angekommen. Sie kann zusammen mit dem Rudel ganz entspannt ihr Futter fressen. Das war lange Zeit nicht möglich, da sie in dieser Situation zu gestresst war. Nun kein Thema mehr. Draußen würde Sie nun sehr gerne mit dem Rudel toben und rennen. Das werden wir demnächst in einer geschlossenen Halle probieren. Der Abruf an der Schleppleine klappt gut, jedoch ist Sie jagdlich schon interessiert. Deswegen lassen wir das mit dem Freilauf erstmal noch.


    Ich denke Kinder wären in ihrem neuen Zuhause denkbar, insofern Sie Lechuga nicht bedrängen und ein gewisses Verständins aufbringen können. Toll wäre ein Garten wo Sie toben kann. Ein Ersthund wäre schön ist aber in meinen Augen KEIN Muss mehr, da Sie sich nun gut an Menschen orientieren kann wenn Sie erstmal Vertrauen gefasst hat.


    Das war's erstmal von unserer Seite und wir werden bald wieder berichten.

    Lechuga hat mich diese Woche beim Hundetraining sehr positiv überrascht.

    Es war das erste Mal das ich sie die komplette Stunde mit im Training hatte. Zusammen mit meiner jüngsten Hündin betrat sie den Platz schwanzwedelnd und voller Energie. Auch als wir uns den anderen näherten blieb es so. Als die Trainerin zur Begrüßung kam blieb Lechuga seitlich und etwas weiter hinter meiner Hündin stehen. Sie hatte das erste Mal keine Panik. Da war ich schon das erste Mal wirklich happy.

    Dann liefen wir zum warm werden mit größeren Abstand Slalom zwischen den anderen Mensch-Hund Teams durch. Auch das lief gut und ske hatte keine Angst.

    Ein aufgeregter großer Rüde war dabei, der war ihr etwas unheimlich und sie wollte größeren Abstand zu ihm. Den gab ich ihr und auch hier lief sie dann brav dran vorbei.


    Und dann ging es das allererste Mal durchs Dorf. Ich hatte schon Bedenken wie ich das mit ihr meistern soll, aber dachte dann irgendwann müssen wir anfangen...

    Und was soll ich sagen... Sie war viel besser als ich es erwartet hatte.

    Positiv war, dass ich die ganze Zeit meine Hündin neben ihr geführt hab. So hat Lechuga sich gut an ihr orientiert.

    Gleich zu Anfang kam uns ein Auto an einer sehr engen Stelle entgegen. Ich ließ beide Hunde absetzen. Leider konnte ich nicht weiter ausweichen und er fuhr mit dem Abstand von 2m langsam an uns vorbei.

    Lechuga war es unheimlich, aber sie blieb sitzen und ging dann im Anschluss wieder ganz entspannt neben mir her :love:


    Dann gingen wir ein wenig durch die Straßen, typisch Dorf nach 18 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt... Aber für unseren ersten Ausflug perfekt.

    Wir trafen auf einen Mann der auf seinem Grundstück die Blumen goss. Da hatte Lechuga Angst vor und wollte schnell dran vorbei. Aber auch hier versuchte sie sich an meiner Dukát zu orientieren.

    Als nächstes kamen wir an einem Grundstück mit freilaufenden Hund vorbei.

    Ein großer deutscher Schäferhund der sein Grundstück bewachte und bellend am Tor auf und ab lief.

    Das interessiert Lechuga gar nicht und der Hund reagierte auf ihre Energie... Er hörte auf zu bellen. Was er bei keinem anderen Team vorher machte.

    Treppenstufen stellten für sie auf unserem Weg kein Problem dar.

    Zum Schluss kamen wir an einem Teich vorbei.

    Wir ließen die Hunde etwas schwimmen und spielen. Auch Lechuga wollte mittoben und ging sogar mit den Füßen ins Wasser. Leider hatte ich keine Schleppleine bei. Sie wollte so gerne mit den anderen toben. So freudig hab ich sie in der ganzen Zeit noch nie gesehen. Sie vergaß endlich mal komplett ihre Angst und auch das "fremde Menschen" um sie waren war ihr egal. Sie lief an allen so dicht vorbei wie noch nie. Sie so unbeschwert zu sehen ließ mich glatt mal ein paar Freudentränen vergießen...


    Wieder angekommen auf dem Hundeplatz verabschiedeten wir uns alle.

    Die Trainerin wollte probieren ob Lechuga Leckerchen von ihr nimmt. Sie hockte sich hin und schaute weg. Sie streckte Lechuga die Leckerchen entgegen und nach einigem Überlegen und Zögern nahm Lechuga sie tatsächlich vorsichtig aus ihrer Hand.

    Das machte meinen Tag perfekt. Ich war so stolz auf sie was sie alles gemeistert hat <3


    Zuhause angekommen legte sich die Maus auf die Couch und schlief sofort ein. Sie war geschafft und musste erstmal alles erlebte verarbeiten.

    Ein rundum gelungenes Training, was zeigt das sie mittlerweile gute Fortschritte macht.


    Mal schauen was die nächste Zeit bringt, ich werde wieder berichten.

    Am Donnerstag war Lechuga das erste Mal in der Hundeschule. Zum Gruppentraining waren noch 2 weitere Hunde mit ihren Besitzern dort.

    Bei der Ankunft war Lechuga sehr skeptisch und ich ging erstmal ein paar Schritte mit ihr außerhalb des Platzes, dass sie sich etwas entspannen konnte.

    Dann ging es auf den Platz. Hier war sie recht neugierig, aber umso dichter wir den anderen Teams kamen umso mehr Angst bekam sie wieder. Also hielten wir viel Abstand und schauten uns erstmal alles von weiter weg an. Sie wurde wieder etwas sicherer und so umkreisten wir die Teilnehmer und ihren Übungsparcours mit genug Abstand. Hier war sie unsicher, aber nicht ängstlich.

    Als die anderen eine Spielpause machten auf der zweiten Wiese, ging die Trainerin einfach nur neben uns her. Hier wurde Lechuga wieder ängstlich. Wir sind einfach wortlos nebeneinander her gelaufen und Lechuga wurde nach einer Weile neugierig und setzte ihre Nase ein. Die Trainerin ging rechts neben mir und Lechuga links, dass ging dann nach einer Weile auch ganz gut. Aber Lechuga ließ sie nicht aus den Augen.

    Dann umkreisten wir wieder die anderen und schauten uns die Pylonen und Reifen etwas genauer an.

    Am Ende sollte sie noch etwas den Platz an der Schleppleine erkunden, doch sie zog es vor schwanzwedelnd neben mir her zu laufen. Das hat mich sehr gefreut...

    Und auch so hat sie die erste Stunde besser gemeistert als ich gedacht habe.

    Zum krönenden Abschluss hat sie dann auch noch ein Leckerli von der Trainerin genommen.

    Nächsten Donnerstag geht es wieder hin... Ich bin gespannt und werde wieder berichten

    Letzte Nacht hat es bei uns sehr heftig gewittert. Davor hatte Lechuga wirklich Angst. Sie lag zitternd vor der Couch auf dem Boden in eine Ecke gedrückt und hatte sichtlich Stress. Sie hat gehechelt und hatte die Augen weit aufgerissen. Alle anderen lagen entspannt auf der Couch und waren am schlafen, doch an ihnen hat sich Lechuga nicht orientiert, wie leider so oft in Stresssituationen. Hier kommt sie dann aus ihrer normalen Reaktion, Angst und Skepsis, nicht heraus um sich am den anderen orientieren zu können.


    Sonst hat Sie sich gut entwickelt und ist mir gegenüber schon recht aufgeschlossen.

    Mittlerweile zeigt Sie auch bei unseren Spaziergängen deutliches Interesse an Wild. Ich denke, wenn sie nicht angeleint wäre, würde sie jagen. Das werden wir versuchen mithilfe der Schleppleine heraus zu finden.

    Selva hat sich nun gut hier eingelebt und die zeigt sich völlig unkompliziert.

    Sie fordert die anderen Hunde gerne zum spielen auf und liegt auch auf der Couch nah bei Ihnen.

    Gerne nimmt sie Leckerlis an, hierbei ist sie ganz vorsichtig. Ebenso holt sie sich regelmäßig Ihre Streicheleinheiten ab und kommt zum kuscheln. Beim Autofahren ist sie Anfangs etwas aufgeregt, dass legt sich aber schnell. Ihr Futter frisst sie am liebsten ohne die Anwesenheit der anderen Hunde.

    Sie bleibt auch mit den anderen allein, jedoch nicht so gerne. Hier bellt und winselt sie dann ab und an.

    Aufgefallen ist mir, dass sie schlechte Erfahrungen mit den Halsband gemacht haben muss. Kommt hier zuviel Druck auf versteift sie sich sofort und wird ganz elektrisch. Auch wenn sie sich in der Leine verheddert bekommt sie Angst und schreit dann auch schonmal kurz auf. Aber genauso schnell ist es auch wieder vergessen. Man sollte nur wissen, dass man hier behutsam mit ihr umgeht, wer weiß was für Erfahrungen sie in Spanien damit gemacht hat.

    Jagdtrieb zeigt sie auch recht deutlich bei Spaziergängen.



    Sie ist einfach eine liebevolle Hündin, die ein etwas ruhigeres Umfeld bevorzugt damit sie auch zur Ruhe kommen kann. Ist das gegeben, ist sie sehr unkompliziert und ich könnte sie mir sogar bei nicht allzu erfahrenen Menschen vorstellen.

    Gerne kann sie Einzelhund sein, freut sich jedoch bestimmt genauso über Hundegesellschaft.

    Lechuga macht weiterhin Fortschritte. Sie wird jedoch immer ein Hund bleiben, der dem Menschen gegenüber etwas skeptisch bleibt.

    Heute hab ich sie nach dem Spaziergang das erste mal gebürstet. Sie fand es etwas seltsam, hat aber still gehalten.

    Mittlerweile freut sie sich immer sehr, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dass ist so schön.

    Heute sind wir beim Spaziergang 3 Feldhasen begegnet. Sie hat definitiv Jagdtrieb dass konnte ich sehr deutlich merken. Sie war fixiert auf die 3 und als sie weg rannten, wäre sie gern hinterher. Sie war so aufgedreht dass sie voll in die Leine sprang. Wir drehten dann um und gingen dem Weg etwas zurück bis sie sich beruhigt hatte. Dann konnten wir ohne Probleme unseren Spaziergang fortsetzen.

    Auto fährt sie mittlerweile sehr gut mit. Sowohl im Kofferraum in einer Box als auch auf der Rücksitzbank.

    Demnächst werden wir mal schauen, wie sie sich in der Stadt verhält... Ich bin gespannt

    Mal wieder ein paar Neuigkeiten zu Lechuga ihren Fortschritten...


    Sie hat sich nun schon recht gut entwickelt. Seit ein paar Tagen gehen wir jeden Tag mit einer Freundin und ihren beiden Rüden spazieren. Auch in ihr unbekannten Gebieten. Natürlich immer darauf achtend, dass uns niemand anderes begegnet. Manchmal lässt es sich jedoch nicht vermeiden. So haben wir schon einen Jogger getroffen, der war ganz schlimm für sie. Da war ich froh das ich sie dreifach gesichert hab.

    Auch ein Fahrradfahrer hat uns schon überrascht im wahrsten Sinne des Wortes... Hier waren wir so überrascht, weil wir ihn erst bemerkt haben als er hinter uns stand, dass keiner groß reagieren konnte. Auch Lechuga nicht.

    Sonst genießt Sie mittlerweile die Spaziergänge und schnuppert gerne überall. Und springt auch mal etwas an der Leine vor lauter Freude. Ab und an hat sie dann auch noch Angstmomente. Aber hier verhalten wir uns einfach ganz normal, dann kommt sie da schnell wieder raus. Sie lässt sich auch schon abrufen und kommt dann um sich vorsichtig ihr Leckerli zu holen.

    Auch ins Auto springt sie nun schon allein rein und raus.


    Das sind wirklich wahnsinnige Fortschritte die Sie gemacht hat. Ich bin so stolz auf sie.


    Gestern Abend war das erste mal Besuch bei mir Zuhause. Meine Freundin kam um auch diese Situation mit Lechuga zu üben.

    Als sie reinkam war Lechuga ängstlich und unsicher aber nicht panisch. Sie blieb auf dem Sofa liegen und hätte sich gerne unsichtbar gemacht. Wir verhielten uns ganz normal und schenkten ihr keine Aufmerksamkeit.

    Beim Abendessen konnte sich meine Freundin sogar auf die direkt daneben stehende Zweiercouch setzen und Lechuga blieb lieben.


    Sie hat sie dann mit ein paar Süßkartoffelpommes bestochen die sie vorsichtig genommen hat.

    Dann konnte sie Lechuga auch streicheln. Sie hat es aber nur über sich ergehen lassen und war froh als die Hand wieder weg war.

    Aber das ist so viel mehr als ich erhofft hatte :love:


    Ich hoffe wir machen weiter solche tollen Fortschritte

    Lechuga ist nun seit über 1 Monat bei mir und meinem Rudel.

    Langsam macht Sie kleine Fortschritte.

    So kommt sie zum füttern schon allein in die Küche und steht mittlerweile vor ihrem Napf beim fressen (Anfangs lag sie nur zitternd davor). Nun frisst sie jetzt täglich eine gute Portion von ihrem Futter, auch das war anfangs nicht der Fall.

    Sie hat eine Lieblingsecke im Wohnzimmer gefunden wo sie nun immer liegt. Zwischen Sofa, Wand und Tisch. Da hat sie am meisten Ruhe und es ist von 3 Seiten begrenzt, da fühlt sie sich recht wohl. Ab und an liegt sie mit auf der Couch. Hier dann auch mit Körperkontakt zu den anderen Hunden, wenn diese sich zu ihr legen.

    Im Rudel kann sie mehrere Stunden ohne Probleme allein bleiben. Sie bellt nicht und macht auch nichts kaputt. Ganz allein bleibt sie schonmal für 30 Minuten. Dann fängt sie an, an der Tür zu kratzen.

    Wenn ich dann wieder nach Hause komme, freut sie sich nun auch schon sehr. Sie kommt schwanzwedelnd auf mich zu und stupst mich mit ihrer Schnauze an. Streicheln lässt sie sich aber noch nicht.

    Draußen zeigt sie sich schon selbstbewusster. Allerdings gehen wir nach wie vor nur auf die gleiche Wiese. Hier zeigt sie schonmal ihre Lebensfreude. Wenn Sie kurz ihre Angst vergisst, läuft sie schwanzwedelnd an der Leine, möchte mit den anderen Rennen, kommt zu mir und schnuppert an meiner Hand und springt neben mir her. Passiert allerdings etwas unerwartetes, gerät sie sofort in Panik. Sie verfällt dann in alte Verhaltensmuster und hat auch große Angst vor mir. Nach einer Weile entspannt sie sich dann wieder. Diese Umschwünge passieren innerhalb weniger Sekunden. Man sollte also immer darauf gefasst sein.

    Ansonsten läuft sie toll an der Leine und orientiert sich schon ab und zu an mir.

    Bei den täglichen Leckereien die es gibt, ist sie nicht wählerisch. Egal ob Hühnerfuss, Kaninchenohr, Dentastix, etc Alles wird gerne genommen. Hier kommt sie voll aus sich raus und vergisst total ihre Angst. Da wird an mir hochgesprungen und hin und her gerannt weil sie es gar nicht abwarten kann. Das Leckerli nimmt sie dann vorsichtig und rennt zu ihrem Lieblingsplatz. Diese Sekunden ohne Angst sind so schön mit anzusehen.

    Wenn Sie auf der Couch oder in ihrer Ecke liegt, kann ich sie streicheln. Allerdings duldet sie es nur, genießen tut sie es nicht. Ich merke das sie angespannt ist und sich unwohl fühlt. Wenn ich dann aufhöre, wird erstmal tief ausgeatmet nach dem Motto "ich hab es tatsächlich überlebt". Ich tu dies immer nur kurz, damit sie sich daran gewöhnt.


    Sie wird noch sehr viel Zeit und Geduld brauchen um zu verstehen, dass ich ihr nichts böses möchte. Aber es ist toll zu sehen, dass sie ganz kleine Fortschritte macht.

    Endlich hat Lechuga angefangen mit fressen. Zwar nur etwas Nassfutter, wenn ich den Napf zu ihr in die Box stelle und weggehe, aber es ist ein Anfang.

    Sie braucht einfach noch Zeit zum ankommen.

    Draußen klappt es schon wesentlich besser. Wir gehen zwar bis jetzt nur auf die gleiche Wiese, aber da ist sie fröhlicher. Jedoch nimmt sie auch hier keine Leckerlis als Belohnung und lässt

    sich auch nicht gerne anfassen.


    Drinnen ist sie immernoch überfordert und fühlt sich nicht wohl. Sie möchte nicht aus ihrer Box kommen, außer ich gehe Richtung Haustür. Dann steht sie sofort hinter mir. Ich denke, hätte ich einen Garten, würde sie sich nur draußen aufhalten. Das ist aber auch verständlich, da sie das Leben im Haus ja nie kennengelernt hat.

    Hier braucht sie viel Zuspruch und Geduld, damit sie das Leben im Haus langsam kennenlernen kann.

    Hier bekommt sie nun erstmal die Zeit die sie braucht.

    Ich werde weiter berichten, wenn Lechuga Fortschritte macht

    Auch Lechuga ist gut auf ihrer Pflegestelle angekommen.

    Sie wurde positiv vom Rudel begrüßt. Hier zeigte sie sich sehr sozial und erfahren was die erste Begegnung mit fremden Hunden angeht.

    Im Haus ist sie sehr überfordert von den ganzen Eindrücken. Sie liegt noch die ganze Zeit in ihrer Transportbox die ich ihr als Rückzugsort hingestellt habe. Hier traut sie sich nicht raus.

    Gestern Abend hat sie etwas getrunken aber fressen konnte sie vor lauter Anspannung nicht. Heute hat sie schon ein paar Leckerlis genommen.

    Sie braucht nach so langer Zeit im Shelter einfach Ruhe und Zeit zum ankommen und muss Vertrauen fassen.

    Die bekommt sie hier auch. Sie kann selbst entscheiden, wann sie kommen möchte.

    Nur für die Gassirunden hole ich sie aus der Box.

    Außerhalb des Hauses ist sie souveräner.

    An der Leine läuft sie gut und zieht nicht. Ab und an läuft sie noch von rechts nach links wenn ihr etwas unheimlich vorkommt. Sonst läuft sie einfach neben mir her und weiß gar nicht so recht, was sie eigentlich machen soll.

    Aber auch das benötigt nur etwas Zeit.

    Die bekommt sie nun auch erstmal, deswegen müssen die ersten Schnappschüsse von ihr auch noch warten.